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Liegt jetzt vor: „Der Fachberater“


Das verbands­po­li­ti­sche Schwer­punkt­thema dieser Ausgabe von „Der Fach­be­ra­ter“, der Verbands­zeit­schrift des BDG, würdigt das 40-jährige Bestehen des Bundes­klein­gar­ten­ge­set­zes (BKleingG) und seine große Bedeutung für die Sicherung der Klein­gär­ten in Deutschland.

Auch das „Vereins­ma­nage­ment“ widmet sich dem Bundes­klein­gar­ten­ge­setz. Hier erhalten Sie einen Überblick über wichtige Urteile verschie­de­ner Ober­lan­des­ge­richte zur Auslegung der Rege­lun­gen des BKleingG und erfahren, was Klein­gar­ten­ver­eine beachten sollten, um den Fort­be­stand der Gärten zu sichern.

In der „Garten­kul­tur“ stehen die eher unbe­kann­ten Bestäuber-Insekten und ihre Nahrungs­pflan­zen im Mittel­punkt. Lesen Sie außerdem, wie Sie diese Tiere in Ihrem Garten fördern können.

Haben Sie Interesse an „Der Fach­be­ra­ter“? Infor­ma­tio­nen zum Abon­ne­ment gibt es im Internet (www​.waechter​.de) und tele­fo­nisch beim Verlag W. Wächter, Bremen (0421/348 42-15 oder -21).

Bild: Titel_​​Der_​​Fachberater_​​Mai_​​2023

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Jahreshauptversammlung  2023 mit Ehrungen von Mitgliedern

Klein­gar­ten­ver­ein „Am Städ­ter­pfad“ Bad Kreuznach

Wir freuten uns, Corona-bedingt endlich wieder eine Jahres­haupt­ver­samm­lung ohne wesent­li­che Einschrän­kun­gen durch­füh­ren zu können.
Die Versamm­lung fand am 31. März 2023 in unserem Vereins­heim statt.
Der erste Vorsit­zende Klaus Bolz begrüßte die anwe­sen­den Mitglie­der und bedankte sich für ihr Interesse an unserem Verein.
Gleich zu Beginn gedachten wir in einer Schwei­ge­mi­nute an die im letzten Jahr leider verstor­be­nen sechs Mitglie­der.
Auch die drei Ehrungen für 40 und 25 Jahren Zuge­hö­rig­keit im Verein fanden gleich am Anfang der Versamm­lung statt (siehe Foto!).
Die üblichen Tagungs­ord­nungs­punkte wurden vom 1. Vors. ange­spro­chen und wenn erfor­der­lich, Erklä­run­gen, Erläu­te­run­gen den Anwe­sen­den mitge­teilt.
Erwäh­nens­wert sind zum Beispiel die

  • neun Neuver­pach­tun­gen von Gärten
  • in letzter Zeit ange­fal­le­nen /​​notwendigen Arbeiten in der Anlage
  • ange­schaff­ten neuen Geräte und Werkzeuge
  • ersetzten Lampen in der Wege­be­leuch­tung u.v.m.
    Der von der 1. Kassie­re­rin gefor­derte Rech­nungs­be­richt sowie der Bericht der Kassen­prü­fer (ohne Bean­stan­dung!) wurden vorge­le­sen.
    Der Vorstand wurde einstim­mig von den Mitglie­dern entlastet.
    Anträge zur Jahres­haupt­ver­samm­lung lagen nicht vor.
    Bei TOP 7 „Verschie­de­nes“ wurden einige Anre­gun­gen von zwei Mitglie­dern für eine Verbes­se­rung der Gesel­lig­keit unter den Gärtnern vorge­schla­gen.
    Die ange­dach­ten Vorge­hens­wei­sen werden mit Blick einer Reali­sie­rung weiter­ver­folgt.
    Der Vorstand bedankte sich nochmals bei allen Helfern für deren persön­li­chen Einsatz. Ohne diese Bereit­schaft wären dem Verein noch zusätz­li­che Ausgaben entstan­den.
    Er wünschte allen Garten­freun­den beste Gesund­heit, ein erfolg­rei­ches und sorgen­lo­ses Jahr 2023.
    Die Versamm­lung endete so gegen 21 Uhr.
    Trude Rös
    1.Schriftführerin

BUZ:
Klaus Bolz 1. Vorsit­zen­der, Hartmut Priese, Alexander Nickel mit Frau,
Dieter Peitz, Mirko Wiehn 2. Vorsitzender

Der Sumsemann… 



Beim Aussuchen von Oster-Süßi­g­kei­­ten ist mir aufge­fal­len, dass es verschie­dene Tierarten wie z.B. sowieso der Hase oder ein Bärchen oder ein Käferchen in Scho­ko­la­den­form zu kaufen gibt. Beim Anblick des Maikäfers aus Scho­ko­lade hab ich mir überlegt, wann ich selbst zu letzten Mal einen leben­di­gen echten Maikäfer gesehen habe….Oh, das ist lange her….ich kann mich erinnern, dass die Buben im Hinterhof bei uns den Mädels immer die im Karton vom Domgarten gefan­ge­nen Maikäfer hinten in das Unterhemd gesteckt haben. Oh je, was ein Gekrei­sche von uns kleinen Mädels, wir dachten, die Maikäfer fressen uns….Heute muss ich darüber schmun­zeln, denn die Käfer wollten ja nur wieder raus vom Unterhemd in die Freiheit. Deshalb das Gekrabbel auf unseren Rücken. Meinem damals noch kleinen Enkel Lukas hab ich immer die Natur erklärt bei unseren Erkun­dun­gen draußen im Feld. Aber einen Maikäfer konnte ich ihm nicht zeigen geschweige fangen.. Da gab es eher Mari­en­kä­fer zu Bestaunen. Als Lukas noch ein Schnul­ler­kind gewesen ist, hab ich ihm zum Gute-Nacht-Einschla­­fen manchmal das Märchen Peterchen´s Mondfahrt abends vorge­le­sen. Sumsemann hieß der dicke Maikäfer, der im Frühling auf einer Kastanie im Garten von Peter­chens Eltern hauste, nicht weit von der großen Wiese mit den vielen Stern­blu­men.
„War einst ein kleines Käferlein, hatte zwei braune Flügelein, summ-summ-summ-und sechs Beinchen hatte es auch unter seinem schwarz weißen Bauch summ-summ-summ.
Die Maikäfer sind wieder da…

Es gibt keine Maikäfer mehr, sang Reinhard Mey. Tatsäch­lich schienen die beliebten Krabbler wegen Verfol­gung und Vergif­tung fast ausge­stor­ben. Doch in den letzten Jahren haben sich Feld- und Wald­mai­kä­fer wieder erholt. Ab Mitte April schlüpfen die braunen Käfer aus der Erde, die größten Vorkommen gibt es im Südwesten. Ein sonniger Maitag im Lorscher Wald, wenige Kilometer nördlich von Mannheim. Frisch leuchtet das Grün der Eichen. Es ist still und friedlich, nur ein ganz leises Rieseln ist zu hören. Was das rieselt, sind die kleinen Kotkü­gel­chen aber­tau­sen­der Maikäfer. Dicht an dicht hängen die großen braunen Käfer in den Eichen­äs­ten; fressen vor sich hin und verdauen. Ab und zu verliert einer der Käfer das Gleich­ge­wicht. Dann plumpst das Tier auf den Boden und landet meist auf dem Rücken. Hilflos zappeln die sechs Beinchen in der Luft. Es dauert eine Weile, bis der Maikäfer sich gedreht hat. Ein paar Sekunden später beginnt der Käfer die Flügeln zu pumpen und erhebt sich schließ­lich in die Luft. Fliegt zum nächst­ge­le­ge­nen Ast und sofort ist Weiter­fres­sen angesagt.

Für die mensch­li­che Ernährung wurden Maikäfer ebenfalls genutzt – nicht nur in Notzeiten. „Unsere Studenten essen die Maikäfer ganz roh, ganz wie sie sind und nicht wenige ohne den gerings­ten Nachteil“ wusste z.B. die Fuldaer Zeitung 1925. „In vielen Kondi­to­reien sind sie verzu­ckert zu haben, und man isst sie kandiert in Tafeln zum Nachtisch. Auch ein Rezept für Maikäfer-Bouillon ist über­lie­fert: man nehme die Maikäfer, reiße ihnen Flügel­de­cken und Beine ab, röste ihren Körper in heißer Butter knusprig, kocht sie dann mit Hühner­brühe ab, tue etwas geschnit­tene Kalbleber hinein und serviere das Ganze in Schnitt­lauch und gerös­te­ten Semmel­schnitte.
Maikä­fer­suppe gehört zu den wenigen in Europa verbrei­te­ten Insek­ten­ge­rich­ten und war bis Mitte des 20. Jahr­hun­dert zumindest in Deutsch­land und Frank­reich bekannt. Der Geschmack soll an Krebs­suppe erinnern.

Den Eiweiß­reich­tum der Maikäfer wissen auch Dachs und Wild­schwein, viele Vögel und Fleder­mäuse zu schätzen. Doch zur Eindämp­fung vorüber­ge­hen­der Massen­vor­kom­men können sie nur wenig beitragen. Rund fünf Milli­ar­den Käfer schlüpfen in den Haupt­jah­ren in den Wäldern zwischen Darmstadt und Mannheim aus dem Boden. Auch einige Kilometer rhein­auf­wärts im Hardtwald bei Karlsruhe sitzen die Enger­linge, dicht an dicht im Boden. Alle 30 bis 45 Jahre, so weiß man inzwi­schen, kommt es zu solchen Massenvermehrungen.

Viel­leicht seh ich dieses Jahr einen Maikäfer bei uns rumflie­gen. Würde mich sehr darüber freuen. Womöglich könnt ich ja ein Bild machen…..Ich warte mal ab…Und Maikäfer in Form von leckerer süßer Voll­milch­scho­ko­lade sind mir viel lieber als in der Suppe drin.
Ich empfehle Euch, mal wieder Märchen zu lesen. Oder die ganze Geschichte vom Sumsemann. Dazu eine gute Mai-Bowle und Erdbeer­ku­chen mit Sahne….Das wird Euch sicher­lich gefallen.

In diesem Sinne grüßt Euch die Rosemarie Heide Riegel von der Sied­ler­ge­mein­schaft Speyer e.V.

(Auszüge aus Google)