Aktuelles
WICHTIGE INFORMATION ZUM VERSICHERUNGSSCHUTZ DER KLEINGÄRTNER
Hier ansehen!
WICHTIGE INFORMATION ZUM VERSICHERUNGSSCHUTZ DER VEREINE UND VERBÄNDE
Hier ansehen!
AKTUELLE TERMINE
Derzeit keine Termine.
Haus und Garten April 2026
Verbandszeitschrift für Siedler, Eigenheimer und Kleingärtner
Die neueste Ausgabe können Sie hier lesen.
Luffa-Projekt 2025 Togo/Deutschland
Im Interkulturellen Vielfaltsgarten im Tempelbezirk Trier wächst eine Pflanze, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt und doch ganze Weltregionen miteinander verbindet: die Luffa.
Zwischen Tomaten, Kalebassen, Hibiskus und Heilpflanzen rankt sie sich im Tipi, bildet dichte Blätterdächer und trägt Früchte, aus denen Schwämme, Lebensmittel und Heilmittel entstehen. Der Garten ist dabei weit mehr als ein Anbauort. Er ist ein Lernraum, ein Begegnungsort und ein lebendiges Archiv globalen Pflanzenwissens.
Der Vielfaltsgarten im Tempelbezirk ist Teil einer langen Tradition gemeinschaftlichen Gärtnerns in Deutschland, die von Kleingartenvereinen, Stadt- und Landesverbänden bis hin zum Bundesverband getragen wird. Gleichzeitig öffnet er sich bewusst für internationale Perspektiven: Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bringen hier Saatgut, Anbauweisen, Rezepte und Erfahrungswissen ein. Pflanzen werden nicht nur gezogen, sondern erzählt – ihre Herkunft, ihre Nutzung und ihre Bedeutung werden sichtbar gemacht.
Die Luffa nimmt in diesem Gefüge eine besondere Rolle ein. Sie steht exemplarisch für Pflanzen, die Migrationserfahrungen in sich tragen. Ursprünglich in tropischen Regionen Afrikas und Asiens beheimatet, gelangte sie über Handelswege, Kolonialgeschichte und persönliche Netzwerke nach Europa.
Heute wächst sie im Trierer Schrebergarten – gezogen aus Saatgut aus Togo – und passt sich den klimatischen Bedingungen Mitteleuropas an. Ihr Wachstum macht deutlich, wie eng ökologische, kulturelle und soziale Fragen miteinander verwoben sind.
Vollständigen Bericht hier ansehen.
Die Natur erwacht…
In den vergangenen kalten Winterwochen „ruhte“ die Natur. Das ist so in der Evolution. Die Keime an den Pflanzenwurzeln und die Sprossen an den Knospenansätzen waren bereits vorhanden und warteten nur noch auf den Moment des Startschusses.
Dieser Startschuss löste der Sonnenstand und die Sonnenstrahleneinwirkung aus. Ich konnte das von meinem Balkönchen aus sehr gut beobachten. An den Linden, die bei mir um den Wohnblock stehen, konnte ich genau sehen, wie sich die Knospenansätze veränderten. An manchen Tagen meinte ich, die Knospenansätze würden sich öffnen. Taten sie aber nicht. Und auf einmal kam das zarte Grün in die Bäume. Die Natur ist erwacht. Der Frühling ist doch eine wunderbare Jahreszeit.
Wie schmeckt denn genau der Frühling? Würzig wie der Bärlauch, fruchtig wie der Rhabarber und süß wie die Erdbeere?
Frisches Grün, zartes Rosa, leuchtendes Rot. Endlich kommt wieder Farbe an die Marktstände und auf die Beete im Garten. Denn mit steigenden Temperaturen und den länger werdenden sonnigen Tagen erwacht die Natur zum Leben. Und mit ihr die ersten zarten Gemüse-, Obst- und Kräuterpflanzen. Nur allzu gern hegen und pflegen wir sie erst, um uns dann hoffentlich schon bald an ihren Aromen von mild senfartig über scharf bis hin zu säuerlich und beerig süß zu erfreuen.
Saisonale Küche ist eine nachhaltige und altbewährte Art zu kochen. Früher gab es schließlich keine Tiefkühltruhen und lange Lieferketten von anderen Kontinenten. Geerntet und verarbeitet wurde das, was die Natur und Felder lieferten. Im Frühling sind das vor allem die ersten frischen Kräuter aus dem Küchengarten und auch aus der Natur. Allen voran verbreitet der Bärlauch mancherorts bereits ab Februar seinen knoblauchartigen Duft. Bald schon folgt ihm junger Spinat, Die ersten Spargelstangen werden gestochen. Radieschen und Rhabarber sorgen für Farbe im Speiseplan -ab Mai dann auch die saugut schmeckenden Erdbeeren.
Hauptsächlich mit Zutaten der Saison kochen und so den Geschmack der Jahreszeiten in leckeren Gerichten einfangen!
Mein Tipp: 2 kg Rhabarber waschen, putzen und schälen. Die Stangen in grobe Stücke schneiden und mit 2 l Wasser aufkochen. Etwa 20 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Den Saft anschließend mit 800 g Zucker und dem Saft einer Zitrone circa 20 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Dann den Sirup in sterile Flaschen oder Gläser füllen. Kühl gelagert ist er mindestens 6 Monate haltbar.
Einen Sektkelch voll gutem Sekt, einen Schuss Rhabarbersirup in den Sektkelch schütten. Hmh lecker, wenn ich an einem lauen Sommerabend auf meinem Balkönchen sitze, riech ich dann sofort den Duft des Frühlings.
In diesem Sinne wünscht Euch die Rosemarie Heide Riegel einen wunderschönen Frühling!!!!!





















