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Gemüseanbau in Hochbeeten 

Im Inter­kul­tu­rel­len Viel­falts­gar­ten Trier sind Hochbeete zentrale Elemente eines leben­di­gen, gemein­schaft­li­chen Gartens. Sie verbinden ökolo­gi­schen Gemü­se­an­bau mit sozialem Lernen, kultu­rel­lem Austausch und prak­ti­scher Bildungs­ar­beit. Menschen unter­schied­li­cher Herkunft, Gene­ra­tio­nen und Erfah­run­gen kommen hier zusammen, um gemeinsam zu säen, zu pflegen und zu ernten.
Hochbeete ermög­li­chen es, auch auf begrenz­ten oder versie­gel­ten Flächen erfolg­reich zu gärtnern. Gleich­zei­tig schaffen sie barrie­re­arme Zugänge zur Garten­ar­beit und fördern die aktive Teilhabe aller Betei­lig­ten. Der Garten wird so zu einem Ort, an dem Nach­hal­tig­keit nicht nur vermit­telt, sondern praktisch gelebt wird.

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Neuer Lebensmittelschrank in Heiligkreuz eingeweiht 

eroeffnung-lebensmittelschrank

Eine Initia­tive von Lebens­mit­tel­ret­tern in Heilig­kreuz hat die Einrich­tung eines Lebens­mit­tel­schranks durch die Kirchen­ge­meinde ange­sto­ßen. Dank verschie­de­ner Spender konnten die Kirchen­ge­meinde und die Initia­tive Lebens­mit­tel­ret­ter Heilig­kreuz den Schrank nun aufstellen.

Ivonne Kemen, Hildegard Neidhart-Beck und Anna Bignamou haben sich „beharr­lich“, wie Pfarrer Benedikt Welter betonte, dafür einge­setzt. Er konnte am 6. März nun den Lebens­mit­tel­schrank seinem Standort, am Eingangs­tor zu Pfarrbüro und Kinder­ta­ges­stätte, einsegnen und dankte für die „stille positive Verant­wor­tung“. „Zu der Feier waren alle Mitbür­ge­rin­nen und Mitbürger des Stadt­teils einge­la­den“, erzählt Ludwig Kuhn, Mitglied des Pfarr­ge­mein­de­rats. „Toll, dass es so etwas jetzt in Heilig­kreuz gibt“, das seien die ermu­ti­gen­den Reak­tio­nen gewesen.

„Weltweit landen jährlich rund 1,3 Milli­ar­den Tonnen Lebens­mit­tel auf dem Müll. Das entspricht dem Ertrag einer bewirt­schaf­te­ten Fläche der 1,5-fachen Größe des euro­päi­schen Konti­nents. In Deutsch­land sind es allein rund 18 Millionen Tonnen im Jahr“, trug Heike Geyer, Botschaf­te­rin bei Foodsha­ring in ihrer Rede vor. Genau wie Foodsha­ring, eine 2012 entstan­dene Initia­tive gegen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung, verfolgen die Lebens­mit­tel­ret­ter in Heilig­kreuz das Ziel, dass über­pro­du­zierte oder nicht gewollte Lebens­mit­tel bei Super­märk­ten, Cafés oder Veran­stal­tun­gen gerettet und unent­gelt­lich an Inter­es­sierte, Bedürf­tige und Orga­ni­sa­tio­nen verteilt werden.

Der Schrank in Heilig­kreuz in der Ahrin­tal­straße 3 ist rund um die Uhr zugäng­lich. Das Prinzip ist einfach: Wer Lebens­mit­tel abzugeben hat, kann diese hinein­le­gen, wer Bedarf an Lebens­mit­teln hat, kann sich jederzeit etwas mitnehmen. Die Gruppe der Lebens­mit­tel­ret­ter hat einen Reini­gungs­plan entworfen und stellt so sicher, dass Hygie­ne­vor­schrif­ten einge­hal­ten werden.

Nach über einein­halb Jahr der Anregung und Vorbe­rei­tung kann nun der Schrank genutzt werden und Lebens­mit­tel als gute Gaben der Schöpfung geachtet, geteilt und genossen werden.

Kathrin Schmitt

Bärlauch - frisches, wildes Grün, vom Waldboden in den Kleingarten 

Bärlauch zwischen Brauchtum, Heil­pflanze und Gartenkultur

Der Duft des Frühlings
Wenn im zeitigen Frühjahr der Klein­gar­ten oder Waldrand von einem würzigen Duft erfüllt wird, beginnt eine ganz besondere Zeit. Dann breitet sich der Bärlauch wie ein grünes Meer aus und kündigt den Frühling an. Seit Jahr­tau­sen­den begleitet diese Pflanze die Menschen in Europa – als Nahrung, Heil­mit­tel und als Teil eines uralten Brauch­tums.

Der Bärlauch ist weit mehr als nur eine kuli­na­ri­sche Zutat. Er steht für Neubeginn, Kraft und das Erwachen der Natur. Wer einmal durch ein Bärlauch-Beet oder einen wilden Garten­be­reich gewandert ist, verbindet diesen Duft für immer mit dem Frühling.

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